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18.07.2012

Megavalanche Day One & Two

Megavalanche Day One

 

Montag morgen starteten wir den ersten Tag auf der Megavalanche, nachdem wir (Moritz, Thomas, Claire und ein paar Freunde) in unserem Appartement eingecheckt hatten holten wir uns sofort die Lift Tickets und begaben uns auf den ansässigen Downhill Track. Das Wetter belohnte uns in dieser Saison doch noch einmal mit viel Sonne, demnach hatten wir jede menge Spaß auf einer staubigen Strecke mit riesen Steinpatten, Felsen, fetten Anliegern und allem was man braucht um einem Downhill Fahrer ein lächeln ins Gesicht zu zaubern. Nach ein paar Stunden auf dem Downhill Bike schnappten sich Moritz und Thomas ihre Enduro Bikes (Commencal META 6 und YETI SB66) und checkten mit Claire und Janina noch einen der vielen Singeltrails ab der sich durch einige sehr technische Passagen zeichnete. Danach wurde noch zu Abend gegessen und fast alle suchten das Bett auf da man durch die lange Anreise doch noch etwas schlaf fehlte.

 

 

Megavalanche Day TWO

 

Am zweiten Tag der Megavalanche begrüßte uns Petrus so, wie er uns am Tag vorher verabschiedet hatte: mit strahlendem Sonnenschein!
Eigentlich war geplant, dass um Acht der Wecker klingelt und wir um Zehn in der Gondel sitzen.
Allerdings hat uns der erste Tag wohl doch etwas mehr mitgenommen, so dass sich das ganze um eine Stunde nach hinten geschoben hatte. Ein ausgiebiges Frühstück ist allerdings auch von Nöten, wenn man den ganzen Tag mit aller Kraft sich am Rad festhalten muss.
Dann gings endlich aufs Rad. Thomas und Moritz haben sich direkt wieder ihre Enduros geschnappt um als erstes das Teilstück der Megavalanche-Strecke zu fahren, um zu checken, welches Rad für die Mega genommen wird.
Entweder die Enduros (YETI SB66/Commencal META 6), oder die Downhill Räder (YETI 303RDH/Commencal Supreme DH V2)
Entweder man kommt auf dem flachen Stücken gut voran und spart dort Kraft, oder man legt den Fokus auf die Bergabstücke, bei denen man mit den „großen“ Rädern deutlich entspannter fährt, da sich Beine und Arme weniger stark „aufpumpen“.
Allerdings gilt wie bei jedem Rennen auch auf der Mega: wenn man auf den flachen Stücken tritt hält man seine Platzierung. Wenn man es nicht tut verliert man Plätze.
Also ist es eine recht heikle Frage, welches Rad man dann im Endeffekt verwendet.
Der Test mit den Enduro’s verlief sehr erfolgreich. Schön leicht, gut zu beschleunigen und die Hinterbauten des META und des SB66 zeigten sich als erstaunlich schluckfreudig
Der größte Unterschied zeigt sich bei den Gabeln. Eine DH-Gabel funktioniert bergab doch deutlich besser, als eine 160mm Enduro-Gabel.
Aber die vorher beschriebenen Vorteile der „kleinen“ Räder sind nicht von der Hand zu weisen.
Wir werden in den nächsten Tagen den ultimativen Test machen, indem wir uns jeweils die Qualifikations- und die Megavalanchestrecke vorknöpfen.
Nachdem wir dann mit den Enduros das Teilstück mit viel Spaß und in einem Stück gefahren sind, war Radwechsel angesagt.
Thomas und Moritz sind auf die Downhill-Räder umgestiegen,  da es wieder auf den Nissan-Cup Track direkt vor dem Haus ging.
Zusätzlich wurden die GoPro’s mitgenommen um erste Aufnahmen der Strecke zu haben. Wir haben alle einen Run gemacht.
Wie immer sehr Spaßig, weil anspruchsvoll, steil, viele Steine, staubig und von der großartigen Aussicht muss man hier ja nicht erst noch erzählen, oder?
Danach gings nochmal auf die gleiche Strecke um abzuchecken, wo morgen Fotos gemacht werden. Wir fanden einige vielversprechende Stellen.
Danach ging es zurück ins Appartement.