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21.06.2015

Einmal Sauerland und zurück!

Specialized-SRAM Enduro Series #3 Willingen

Am mittleren Juni Wochenende fand das zweite große BIKE Festival des Jahres statt. Nach dem Saisonauftakt Anfang Mai in Riva del Garda / Italien, versammelte sich die Mountainbike Community Mitte Juni traditionsgemäß in Willingen im Hochsauerland, um bei sommerlichen Temperaturen und bestem Sonnenschein drei Tage lang beste Bike Action von Marathon, über Enduro bis zu Downhill zu erleben.

Schon Freitag früh reisten Alexa und Claire in das von München doch nicht ganz so nah gelegene Willingen. Da konnten wir es uns nicht nehmen lassen bei unserer Homebase in der Arnsburger Straße im schönen Frankfurt bei R107Bikes halt zu machen, um dort zu bestaunen welche neuen Schätze und Bike Schmankerl es hier – im defy gravity Team Headquarter – wohl neuerdings geben würde. Und so freuten wir uns vor allem über die erste Kollektion an DFY T-Shirts und wurden sogleich auch für das Rennen mit den brandneuen Trikots ausgestattet!

dfy

So sehen dann die limitierten MTB Jerseys nach ihrer Ankunft aus. Ausgepackt hat das auf jeden fall mehr Sexappeal!

In Willingen angekommen bestaunten wir zunächst die Gäste die „den Stern des Sauerlands“ besuchten, denn Willingen ist nicht nur für einen tollen Bikepark, sowie den Wintersport bekannt, sondern auch als beliebter Feier-Ort für Junggesellenabschiede und so manch andere Kuriositäten aller Art.

Der Samstag stand dann endlich ganz im Zeichen des MTB Enduro Sports. Früh morgens um 9 Uhr machten wir uns auf zur Startnummernausgabe, um im Anschluss die 5 Stages der Enduro Renn-Strecke zu erkunden.

enduro_start

Typische Startsituation: In kleinen Gruppen wird auf’s GO gewartet :)

Stage 1 verlief teilweise auf der Freeridestrecke des Bikeparks, Stage 2 war einer Forstautobahn gleich (mit einem Highspeed laut GPS Uhr von weit über 50km/h), auf Stage 3 fühlten wir uns in ein Cross Country Rennen gebeamt, denn hier musste ordentlich bergauf gestrampelt werden, Stage 4 war typisch Enduro und auf Stage 5 ging es über einen reichlich unspektakulären Wiesenslalom zurück ins Ziel. Gut 25 Kilometer und knappe 1.000 Höhenmeter galt es dabei zu bewältigen und nach rund 3,5 Stunden hatten wir die gesamte Rennstrecke ausreichend gut inspiziert. Unser erster Eindruck war: Die Stages machten allesamt Spaß, hätten von uns aus jedoch gerne länger sein dürfen!

claire

“Wann geht’s hier endlich mal zur Sache”

Gestartet wurde für Claire als erstes um 7:30Uhr in der Klasse Open Women, Sie fuhr als erste des Tages in Stage 1 ein – um diese Uhrzeit tummelten sich weder Zuschauer, noch Fotografen an der Strecke.
Mit einer Zeit von 3:24 erreichte Sie auf der parklastigen Stage den 5. Platz. Auf Stage 2 lief es zunächst sehr gut, gefühlt haben die Linien super gesessen und Claire konnte richtig laufen lassen. Doch plötzlich stand Sie vorm Markierungsband – schöner Mist die 180 Grad Kurve kam früher als gedacht. Rad umdrehen und aus dem Stand lostreten, am Ende der Stage wusste Sie, hier wurde leider ordentlich Zeit liegengelassen. Als nächstes stand die CC Stage auf dem Plan, diese wurde mit einem 180er Puls so gut es ging durchgestrampelt. Stage 4 und 5 wurden ohne große Patzer beendet. Am Ende hieß es Platz 8 – angesichts des starken Starterfeldes der Hobbyklasse war die Platzierung in Ordnung. Dies war das 3. Von 6 Rennen der Specialized-SRAM Enduro Series – Claire liegt in der Gesamtwertung derzeit auf Platz 6 von 36.

alexa

Der wohl unspektakulärste Teil des Rennens: Die Wiese.

Alexa startete fast 3 Stunden später, bei Stage 1 sind die beiden Teamfahrer sich einig – Sie wurde zur Lieblingsstage dieses Rennens gekürt. In Stage 2 hat einer der vorherigen Fahrer wohl das Flatterband abgerissen, sodass Alexa wegen der fehlenden Markierung plötzlich neben der Strecke stand – Forstautobahn und technisch unanspruchsvoll, das war wohl zu einfach für unsere Mädels J Stage 3 für Alexa „back to the roots“ – hier hatte Sie sich wohl Ihre Cross-Country Beine zurück gewünscht. Stage 4 und 5 wurden ebenfalls ohne spektakuläre Vorkommnisse absolviert.

ranking_claire

Top 10 für Claire :)

Bei dem Blick auf die Ergebnisse sprang auch für Alexa der 8. Platz bei der Elite Women Klasse heraus, eine super Leistung, denn die Podiumsplätze gingen an: Anneke Beerten, Nathalie Schneitter & Raphaela Richter.

Das ist aber noch nicht alles!

Für Sophie, welche ebenfalls für defy gravity allerdings beim GDC, also im Downhill angetreten war, lief es auch erfreulich: Trotz lädiertem Zeh für sie einen soliden 5. Platz, wodurch sie in der Gesamtplatzierung jetzt auf Platz 1 steht :)

sophie_ranking

Da geht noch was. Gesamtplatzierung nach dem Rennen allerdings spitze :)

sophie

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